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dreikantbulletZWISCHENSTOPP

»Der Soundtrack meines
Lebens«
20.8. · 15 Uhr
im BZL Löbau

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Entstehung von »Lebenszeit«

 

 

Das Rocktheater entstand 1987 während der Armeezeit einiger Bausoldaten (Dienst ohne Waffe) in der damaligen DDR. Noch während dieser Zeit nahm Udo Knöfel Briefkontakt zu seiner ehemaligen Rock-Band »SESAM« auf, um mit ihnen die Umsetzung des Projekts nach Beendigung seiner 18-monatigen Dienstzeit zu planen.
Die Idee, ein Rocktheater zu schreiben, wurde geboren, als Bausoldat Knöfel sein Leben ganz bewusst Jesus Christus anvertraute. Nach Jahren der Suche, einer inzwischen zerrütteten Ehe und dem frühen Tod seines ersten Sohnes, wand er sich, von andere Bausoldaten inspiriert und bestärkt von einigen übernatürlichen Ereignissen, die er in dieser Zeit persönlich erleben durfte, dem christlichen Glauben zu. Mit dem Rocktheater »Lebenszeit« wollte er die Zuhörerschaft nicht nur gut unterhalten, sondern dazu animieren, dass sie selbst über den Sinn des Lebens zum Nachdenken kämen.
Dieses Ansinnen war in einer erklärt atheistischen Gesellschaftsordnung äußerst unerwünscht. Die kom­mu­nistischen Machthaber reagierten umgehend und stuften das Musiktheater als staatsfeindlich ein. Dies hatte zur Folge, dass der Bandleader unliebsamen Besuch von der STASI (Staatssicherheit) bekam. Ihm wurde mit dem Entzug der Musiker-Lizenz gedroht, die zu DDR-Zeiten unbedingt notwendig war, um als Berufsmusiker arbeiten zu dürfen, falls er das Projekt mit SESAM auf die Bühne bringen würde. So verschwand das Konzept in der Schublade.
Dreizehn Jahre später – 1999 – wurde es schließlich wieder ausgegraben, überarbeitet und uraufgeführt. Bestehende Liedtexte wurden neu vertont und arrangiert und komplette Titel neu komponiert. Die ersten Proben begannen im Frühjahr 1999. Die Kostümierung wurde besprochen, Bühnenbilder gebaut, Tonaufnahmen im Studio gemacht und an einzelnen Szenen gefeilt. Am 10. Juli 1999 war es soweit – »Lebenszeit« wurde bei einem öffentlichen Fest vor ca. 450 Leuten als Open-Air-Stück uraufgeführt. Die Reaktionen waren sehr positiv. Seither gab es etliche Auf­füh­rungen mit mehr als 4000 Zuschauern.

 

 

Handlung

 

Die Geschichte mit ihren Geschehnissen und Personen ist frei erfunden, trägt jedoch auto­bio­graphische Züge. Sie verdichtet Erlebnisse und Erfahrungen vieler Menschen in der Hauptfigur Martin Jevermann und könnte sich durchaus so zugetragen haben. »Was ist Zeit – Lebenszeit?«, fragt sich Martin Jevermann, alt und grau geworden, auf der Suche nach dem Sinn des großen Ganzen – nach dem Sinn des Lebens. – Er blättert in seinem »Album der Erinnerungen« und nimmt uns mit auf eine musikalisch untermalte Reise durch seine Kindheit und Jugend. Inmitten jener stürmischen Jahre trifft er die große Liebe seines Lebens und das Blatt wendet sich … Dramaturgisch gut gestaltet, mit schnellen Wechseln zwischen Action, Show und einer fesselnden Story zeigt das Rocktheater die Geschichte von Martin Jevermann. Überraschende Ereignisse und sehr gute schau­spielerische Leistungen sorgen für Spannung bis zum Schluss. Mit bekannten und eigenen Songs von ruhigen Balladen, über Drumgroove-aufgepeppte Titel bis hin zum gitarrenlastigen Rock, ist für Musik gesorgt, die ins Ohr und die unter Haut geht.

 

 

Die aktuelle Version

 

Wir haben uns erlaubt, einige Anleihen aus einem der größten Stücke der deutschen Literatur – Goethes »Faust« – zu nehmen. Das mag vielleicht etwas vermessen erscheinen, aber wir haben versucht, den »Faust« aus unserer heutigen Sicht zu interpretieren. Dazu möchte ich Brechts Anmerkungen zum Ur-»Faust« von 1954 zitieren: »Der wahre Respekt vor den Klassischen Werken muss aber der Größe ihrer Ideen und der Schönheit ihrer Formen gelten, und er wird auf dem Theater dadurch gezollt, das die Werke produktiv, phantasievoll, und lebendig aufgeführt werden. Zwischen Würde und Humor besteht kein Gegensatz.« Goethe selbst sagt in einem Gespräch mit Eckermann am 6.5.1827 über seinen »Faust«: »Die Deutschen sind übrigens wunderliche Leute! – Sie machen sich durch ihre tiefen Gedanken und Ideen, die sie überall suchen und überall hineinlegen, das Leben schwerer als billig (leichter). – Ei! So habt doch endlich einmal die Courage, euch den Eindrücken hinzugeben, euch ergötzen zu lassen, euch erheben zu lassen, ja euch belehren zu lassen und zu etwas Großem entflammen und ermutigen lassen; aber denkt nur nicht immer, es wäre alles eitel, wenn es nicht irgend (ein) abstrakter Gedanke und Idee wäre!«

 

In diesem Sinne – schauen, hören, erleben und genießen Sie
und lassen Sie sich zum Nachdenken anregen.

 

 

Bildergalerie:

 

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Trailer:

 

 

 

Kontaktadressen:

 

Ansprechpartner für das Rocktheater ist Udo Knöfel.

 

E-Mail an Udo Knöfel